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Thematische Schwerpunkte

Bei der Entwicklung der Inklusionsstrategie zwischen 2015 und 2017 hat sich gezeigt, dass drei Themenbereiche für eine erfolgreiche inklusive Internationale Jugendarbeit besonders wichtig sind:

  • Kriterien
  • Je nach dem gesellschaftlichen Umfeld können die Vorstellungen und Realitäten, die mit Begriffen wie Inklusion, Behinderung, Barrierefreiheit etc. verbunden sind, sehr unterschiedlich sein. Um ein gemeinsames Projekt der Internationalen Jugendarbeit erfolgreich durchzuführen, ist es aber unabdingbar sich vorab über Kriterien und Standards der gemeinsamen Arbeit verständigt zu haben. Dies kann Prinzipien der Ansprache im Vorfeld, der Barrierefreiheit vor Ort, aber auch des pädagogischen Umgangs mit den Teilnehmenden betreffen. Definierte Kriterien können dabei helfen, eine belastbare Grundlage und Transparenz zwischen allen Beteiligten zu schaffen.

 

  • Qualifizierung
  • Um inklusive internationale Projekte durchführen zu können, benötigen die Teamer*innen und Fachkräfte spezifische Kompetenzen. In den regulären Aus- und Fortbildungsangeboten wird das inklusive Arbeiten aber oft noch nicht thematisiert. Hier können ergänzende Module oder Formate hilfreich sein.

 

  • Partnerschaftsarbeit
  • Für jedes internationale Jugendprojekt ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen und Fachkräften aus den anderen Ländern ein wichtiges Element. Für inklusive Vorhaben gilt das umso mehr, weil der Kommunikations- und Abstimmungsbedarf höher ist. Außerdem kommen hier bestenfalls noch Partner aus Selbstvertretungsorganisationen, Behindertenhilfe oder eben der Jugendarbeit hinzu, mit denen erfolgreich kommuniziert und zusammengearbeitet werden muss.

 

Für jeden dieser Themenbereiche werden bis Projektende praxisnahe Konzepte und Instrumente entwickelt, die die Arbeit der Träger und Fachkräfte unterstützen. Dies geschieht in internationalen Arbeitsgruppen.

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