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Weltkugel
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Über VISION:INCLUSiON

Wie es gelingen kann, dass Jugendliche mit Behinderungen ganz selbstverständlich an den Angeboten internationaler Jugendarbeit teilhaben können steht im Mittelpunkt von VISION:INCLUSiON. Gemeinsam mit Vertreter/-innen der Internationalen Jugendarbeit, von Selbstorganisationen, Behindertenhilfe, Wissenschaft und Verwaltung wurde zwischen 2015 und 2017 eine Inklusionsstrategie für die Internationale Jugendarbeit entwickelt, die nun mit internationalen Partnern weiterentwickelt wird.

VISION:INCLUSION ist ein Projekt von IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Was ist VISION:INCLUSiON

Alle Menschen haben ein Recht auf gesellschaftliche Teilhabe und Bildung. Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung sollen daher gleichermaßen an internationalen Projekten und Austauschen teilnehmen können. Da sowohl für die Träger der Jugendarbeit als auch die betroffenen Jugendlichen immer noch viele Hürden bestehen, wurde von 2015 bis 2017 das Projekt VISION:INKLUSiON umgesetzt. Gemeinsam mit Trägern der Internationalen Jugendarbeit, Expert(inn)en und Betroffenen wurde eine Strategie entwickelt, die Organisationen einen praktischen Leitfaden für ihren Weg zur inklusiven internationalen Jugendarbeit eröffnet.

Die Ergebnisse sollen nun in einem internationalen Rahmen umgesetzt und weiterentwickelt werden. Dazu ist 2018 das Projekt VISION:INCLUSiON gestartet. Schwerpunkte liegen in der Entwicklung von Qualifizierungskonzepten sowie der Unterstützung der internationalen Partnerschaftsarbeit. Noch stärker als bisher sollen dabei diejenigen zu Wort kommen und mitgestalten, um die es geht: Jugendliche und Selbstvertretungsorganisationen von Menschen mit Beeinträchtigungen.

 

Die folgenden Ziele werden mit dem Projekt verfolgt:

  • Internationale Dimension stärken: Strategie international weiterentwickeln.
  • Umsetzung voranbringen: Träger bei der Gestaltung einer inklusiven Internationalen Jugendarbeit unterstützen.
  • Partizipation von Jugendlichen und Betroffenen erhöhen.

 

Zur Umsetzung der Ziele werden mit Trägern und Expert*innen in internationalen Arbeitsgruppen und Fachveranstaltungen Konzepte und Instrumente entwickelt, die die inklusive internationale Arbeit einfacher machen und deren Qualität erhöhen. Dies betrifft insbesondere die Bereiche der Qualifizierung und der Partnerschaftsarbeit. Außerdem werden Beispiele Guter Praxis identifiziert, angestoßen und begleitet.

Durch eine Mitarbeit in der Expert*innen-Gruppe, aber auch mithilfe neuer Formate wie einem internationalen Jugend-BarCamp sollen Jugendliche das Projekt noch stärker mitgestalten können.

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