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Bild: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.

Inklusion und Internationale Jugendarbeit

von Eileen Moritz, Sozialpädagogin und Bildungsreferentin, Mitarbeiterin bei der Sozialhelden Akademie

Der Text ist von Eileen Moritz.

Sie hat bei der Start-Tagung einen Vortrag gehalten.

Der Text ist über Inklusion.

Sie sagt auch:

Wie kann sich die Internationale Jugend-Arbeit weiter-entwickeln.

Die wichtigsten Punkte werden nun beschrieben.

Was ist Inklusion?

Bild: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.

Über Inklusion wird immer mehr geredet.

Der Begriff kam von Menschen mit Behinderungen.

Sie sagten, sie werden nicht gleich behandelt.

Wie alle anderen Menschen auch.

Sie stellten Fragen:

  • Wer gehört dazu?
  • Wie gehöre ich dazu?
  • Bin ich wichtig?
  • Wie kann ich mit-machen?

Wie kann ich meine Wünsche erfüllen?

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Die Fragen sind für alle Menschen wichtig.

Die Fragen fordern:

  • überall dazu zugehören
  • überall mit-machen zu können

Dazu gibt es auch einen Vertrag.

Die Vereinten Nationen haben den Vertrag gemacht.

Im Vertrag steht:

Menschen mit Behinderungen sollen
die gleichen Rechte haben.

Wie alle anderen Menschen auch.

Der schwere Name vom Vertrag ist:

UN-Behinderten-Rechts-Konvention

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Inklusion ist wichtig.

Dann können Menschen mit Behinderungen:

  • gleich sein, wie andere
  • dazu gehören
  • eigene Fähigkeiten entwickeln
  • eigene Fähigkeiten anderen zeigen
  • anerkannt werden
  • überall mit-machen

die gleichen Möglichkeiten haben

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Manche Menschen sagen aber auch:

Inklusion ist schlecht.

Ihre Gründe sind:

  • Inklusion kostet viel Geld
  • Die Menschen müssen sich verändern.

Behinderung und Menschenrechte

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Viele Menschen werden anders behandelt.

Zum Beispiel, wenn sie:

  • älter sind
  • eine andere Haut-Farbe haben
  • einen anderen Glauben haben

Inklusion ist auch für diese Menschen.

 

 

 

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Der Vertrag der Vereinten Nationen
will Menschen anders sehen.

Es soll wichtig sein:

  • Was kann der Mensch?
  • Wie kann der Mensch die gleichen Rechte bekommen?

Menschen mit Behinderungen sollen dadurch nicht mehr Möglichkeiten haben als andere.

Sie sollen nur die gleichen Möglichkeiten haben.

Barrieren bedeuten Behinderung

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Barrieren sind Hindernisse.

Durch Barrieren können Menschen nicht teilhaben.

Erst durch Barrieren wird eine Beeinträchtigung
zu einer Behinderung.

Deshalb ist Barriere-Freiheit wichtig.

Aber für jeden Menschen sind unterschiedliche Dinge wichtig:

  • Rampen für Menschen im Roll-Stuhl
  • Leichte Sprache für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten
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In der Jugend-Arbeit ist Barriere-Freiheit auch wichtig.

Es muss überprüft werden:

  • Welche Barrieren hat ein Angebot?
  • Wer kann an dem Angebot teilnehmen?

Deshalb muss das Angebot vorher genau beschrieben werden.

Zum Beispiel:

  • Wie sieht der Raum aus?
  • Gibt es einen Aufzug?
  • Gibt es Leichte Sprache?

Dann können die Jugendlichen selbst entscheiden, ob sie teilnehmen.

Und welche Hilfen sie brauchen.

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Die Jugendlichen sollen gefragt werden:

  • Wie kannst du mitmachen?
  • Was muss verändert werden?
  • Welche Barrieren gibt es?

 

 

Inklusion in Bildungsprozessen

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Es gibt Menschen-Rechte.

Das bedeutet:

Jeder Mensch hat Rechte.

Diese Rechte haben alle Menschen auf der Welt.

Ein Menschen-Recht ist:

Jeder Mensch darf lernen.

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Das Recht auf Lernen steht auch im Vertrag von den Vereinten Nationen.

Im Vertrag steht auch:

Dafür ist Inklusion wichtig.

Dann können auch Menschen mit Behinderungen
ihr ganze Leben lang lernen.

Das ist oft schwer umzusetzen.

Deshalb ist die Politik hier sehr wichtig.

Politik ist wichtig

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Politik ist wichtig.

Ohne Politik gibt es noch mehr Hindernisse.

Menschen mit Behinderungen müssen mehr um ihre Rechte kämpfen.

Die Politik muss Gesetze machen.

Dann ist Inklusion leichter.

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Bisher ist es so:

Schon vor den Angeboten muss viel getan werden.

Damit Menschen mit Behinderungen
mit-machen können.

Es müssen viele Hindernisse überwunden werden.

Die Angebote der Jugend-Arbeit
können besser werden.

Auch für Menschen mit Behinderungen.

Dafür muss es mehr Gesetze geben.

Wie kann man Inklusion machen?

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Barriere-Freiheit ist für Inklusion sehr wichtig.

Dazu zählt auch:

  • Wie werden die Angebote gemacht?
  • Was wird gemacht?

Wichtig ist:

Was denken die Menschen,
die die Angebote machen?

 

 

 

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Die Behinderung soll bei Angeboten
nicht im Mittel-Punkt stehen.

Zum Beispiel:

Eine blinde Person nimmt teil.

Es gibt einen Vortrag.

Es werden Bilder gezeigt.

Die Bilder werden sehr genau erklärt.

Es darf nicht gesagt werden:

Wir erklären das nur für die blinde Person.

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Bei der Vorbereitung von Angeboten muss man
an vieles denken.

Wenn man sich nicht sicher ist:

Soll man direkt fragen.

Der Mensch mit Behinderung weiß am besten,
was er braucht.

Inklusion bedeutet:

Wirklich mit-machen.

Nicht nur in der Gruppe sein.

Sondern sich mit allen austauschen können.

Was ist bei Jugend-Arbeit wichtig?

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Es gibt Punkte, die sind wichtig bei der Jugend-Arbeit.

Und es gibt Punkte, die sind wichtig bei Inklusion.

Welche Punkte sind bei beiden zusammen wichtig?

Das wird nun erklärt.

Was können die Jugendlichen?

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Wichtig zu wissen ist:

Was können die Jugendlichen?

Wichtig ist nicht:

Was können die Jugendlichen nicht?

Es muss auch geschaut werden:

Wie kann sich der Jugendliche weiter-entwickeln.

Jeder für sich.

Wert-Schätzung

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Jeder Mensch hat Werte.

Werte sind Eigenschaften von Menschen.

Sie sind für den Menschen wichtig.

Sie bestimmen:

  • was er tut
  • wie er etwas tut

Das ist auch bei Inklusion wichtig.

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Menschen müssen ihre Werte kennen.

In der Arbeit mit Jugendlichen mit Behinderungen.

Nur so können sie ehrlich sein.

Und Inklusion richtig machen.

Chancen-Gleichheit und Teilhabe

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In der Jugend-Arbeit ist wichtig:

  • gleiche Chancen zu haben
  • Teilhabe am Leben in der Gesellschaft

Das ist das Recht für alle Jugendlichen.

Auch für Jugendliche mit Behinderungen.

Nur so werden sie nicht ausgegrenzt.

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Teilhabe bedeutet:

  • neue Erfahrungen machen
  • etwas lernen
  • das Gelernte mit anderen teilen

 

 

 

Selbstbestimmung

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Jugendliche mit Behinderungen haben
viele Erfahrungen gemacht.

Auch schlechte Erfahrungen, wie:

  • ausgegrenzt werden
  • schlecht behandelt werden

Sie müssen auch lernen:

Mit schlechten Meinungen umzugehen.

Zum Beispiel:

  • dass sie nicht gut aussehen
  • dass sie nicht viel können
  • dass sie weniger wert sind
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Über diese Erfahrungen müssen die Jugendlichen sprechen können.

Nur so können sie selbst-bestimmt leben.

Und etwas lernen.

 

 

 

Schluss-Worte

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Inklusion ist viel Arbeit.

Sie zeigt uns:

  • Grenzen auf
  • Hindernisse
  • unsere eigene Werte
  • was Menschen mit Behinderungen erfahren

Inklusion bringt uns alle weiter.

Sie macht uns menschlich.

Sie hilft uns zu lernen.

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